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Titelentscheidung vertagt: Schubert Motorsport nimmt den Pro-Am-Kampf mit nach Portugal
Für Schubert Motorsport stand am vergangenen Wochenende mit Zandvoort die vorletzte Saisonstation der GT4 European Series auf dem Programm. Victor Bouveng und Joakim Walde gingen mit dem BMW M4 GT4 EVO #98 als Führende im Pro-Am-Titelkampf in das Wochenende. Nach zwei freien Trainings, zwei Qualifyings und zwei intensiven Rennen steht fest: Die Entscheidung um die Pro-Am-Meisterschaft fällt beim Saisonfinale in Portugal.
Gute Basis in den freien Trainings
Bereits im ersten Freien Training zeigte die #98 eine gute Pace. Bouveng und Walde fuhren eine persönliche Bestzeit von 1:44,761 Minuten und belegten damit Rang drei in der Pro-Am-Klasse.
Im zweiten Freien Training setzte das Duo die Vorbereitung auf Qualifying und Rennen fort und steigerte die Bestzeit des BMW M4 GT4 EVO auf 1:44,411 Minuten. Damit waren die wichtigen Trainingskilometer absolviert und die Grundlage für die beiden Qualifyings gelegt.
Qualifying 1: Startplatz drei in Pro-Am
Am Freitag wurde es erstmals ernst. Wechselnde Streckenbedingungen machten das erste Qualifying zu einer zusätzlichen Herausforderung. Bouveng und Walde brachten die #98 mit einer Zeit von 1:52,633 Minuten auf den dritten Platz der Pro-Am-Klasse. Auf die Klassenbestzeit fehlten lediglich 0,999 Sekunden.
Damit ging Schubert Motorsport aus einer guten Position innerhalb der Klasse in das erste Rennen des Wochenendes.
Race 1: Schwieriger Auftakt
Im ersten Lauf konnte die #98 die Ausgangsposition nicht in das erhoffte Ergebnis umsetzen. Nach 32 absolvierten Runden wurden Bouveng und Walde auf Rang neun der Pro-Am-Klasse gewertet. Die schnellste Rennrunde des Schubert-BMW lag bei 1:44,984 Minuten.
Für den Kampf um die Meisterschaft bedeutete das verlorene Punkte, gleichzeitig blieb vor dem zweiten Lauf noch die Chance, mit einer entsprechenden Reaktion wichtige Zähler aus Zandvoort mitzunehmen.
Qualifying 2: Arbeit für das zweite Rennen
Auch das zweite Qualifying verlangte dem Duo einiges ab. Für die #98 entstand damit eine Ausgangslage, die für den abschließenden Lauf vor allem eines bedeutete: Positionen gutmachen und gleichzeitig unnötiges Risiko vermeiden.
Gerade mit Blick auf die Meisterschaft war klar, dass ein sauberes Rennen wichtiger sein würde als ein überhasteter Angriff in der turbulenten Anfangsphase.
Race 2: Walde bleibt cool, Bouveng kämpft sich nach vorne
Joakim Walde übernahm den Start und meisterte die ersten Runden souverän. Während es im Feld zu engen Situationen und Kollisionen kam, hielt sich Walde aus den Zwischenfällen heraus und brachte den BMW M4 GT4 EVO #98 sauber durch die hektische Anfangsphase.
Nach dem Fahrerwechsel übernahm Victor Bouveng das Steuer. Der Schwede machte anschließend Druck und konnte sich im weiteren Rennverlauf Position um Position innerhalb der Pro-Am-Klasse nach vorne arbeiten.
Damit sammelte das Duo noch einmal wichtige Punkte für die Meisterschaft. Für die vorzeitige Entscheidung im Pro-Am-Titelkampf reichte es in Zandvoort allerdings nicht.
Alles entscheidet sich in Portugal
Zandvoort wurde damit zu einem Wochenende mit unterschiedlichen Phasen. Die #98 zeigte bereits in den Trainings ihre Pace, musste im ersten Rennen einen Rückschlag hinnehmen und antwortete im zweiten Lauf mit einem kontrollierten Start von Walde und einer Aufholjagd von Bouveng.
Die wichtigste Erkenntnis nach dem vorletzten Rennwochenende der Saison: Der Kampf ist noch nicht entschieden.
Victor Bouveng, Joakim Walde und Schubert Motorsport nehmen den Pro-Am-Titelkampf mit zum Saisonfinale nach Portugal. Dort entscheidet sich im letzten Rennwochenende, wer die Meisterschaft gewinnt.