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Schwieriges Wochenende am Salzburgring – Fokus richtet sich auf Hockenheim
Ein anspruchsvolles ADAC GT Masters Wochenende liegt hinter Schubert Motorsport. Für Sandro und Juliano Holzem verlief der fünfte Saisonlauf am Salzburgring nicht wie erhofft. Über das gesamte Wochenende fehlte dem BMW M4 GT3 EVO mit der Startnummer 56 die gewünschte Pace, zusätzlich sorgte ein Zwischenfall im Qualifying am Samstag für weitere Herausforderungen.
Bereits in den Trainings zeigte sich, dass das Wochenende kein einfaches werden würde. Im ersten Freien Training belegte Schubert Motorsport Rang zwölf, im zweiten Training folgte Position zehn.
Schwieriger Samstag mit starker Schadensbegrenzung
Das erste Qualifying am Samstag fand unter nassen Bedingungen statt. Nach einem Zwischenfall musste die rechte Fahrzeugseite umfangreich repariert werden. Zudem wurde die schnellste Runde der Startnummer 56 nachträglich gestrichen, wodurch Sandro und Juliano Holzem von Startplatz zwölf ins erste Rennen gingen.
Die Mannschaft reagierte schnell und brachte den BMW M4 GT3 EVO rechtzeitig wieder zurück auf die Strecke.
Im Rennen gelang anschließend eine starke Aufholjagd. Von Position zwölf arbeitete sich das Duo bis auf Platz fünf nach vorne und machte damit sieben Positionen gut.
Sandro Holzem:
„Es war insgesamt ein schwieriges Wochenende. Der Zwischenfall im Qualifying am Samstag hat uns zusätzlich zurückgeworfen, aber das Team hat einen super Job gemacht und das Auto rechtzeitig wieder einsatzbereit hingestellt. Mit Platz fünf konnten wir im ersten Rennen noch gute Schadensbegrenzung betreiben.“
Sonntag erneut mit Schwierigkeiten
Auch am Sonntag fand Schubert Motorsport nicht vollständig zur gewünschten Performance zurück.
Im zweiten Qualifying belegte die Startnummer 56 in der bereinigten Wertung Position elf. Im anschließenden zweiten Rennen kamen Sandro und Juliano Holzem auf Platz zehn ins Ziel.
Sandro Holzem zieht deshalb ein klares Fazit:
„Am Sonntag hatten wir erneut Schwierigkeiten und konnten nicht die Pace zeigen, die wir uns vorgenommen hatten. Jetzt müssen wir uns das Auto und das gesamte Wochenende sehr genau anschauen, um zu verstehen, wo uns Performance gefehlt hat. Bis Hockenheim wollen wir die richtigen Antworten finden und wieder mit mehr Selbstvertrauen antreten. Das Wochenende lief nicht wie geplant – aber das ist Motorsport.“
Nach dem Salzburgring liegt Sandro Holzem mit 144 Punkten auf Rang sechs der Fahrerwertung, Juliano Holzem folgt mit 128 Punkten auf Rang neun.
Nun richtet sich der Fokus vollständig auf das Saisonfinale am Hockenheimring. Bis dahin sollen sowohl die Schäden vom Samstag als auch die fehlende Performance detailliert analysiert werden.
Ziel ist klar: verstehen, verbessern und beim Finale wieder angreifen.